Anschluss an das Hochspannungsnetz

Hier erhalten Sie Informationen zu Anschlüssen an unser 110-kV-Hochspannungsnetz.

Neuanschluss

Sie benötigen für Ihr Unternehmen eine hohe Anschlussleistung oder wollen leistungsstark Energie einspeisen. Ob für Sie die Errichtung eines eigenen Hochspannungsanschlusses an unser 110-kV-Netz sinnvoll bzw. notwendig sein kann, stimmen wir gern gemeinsam mit Ihnen ab.

Änderungen an einem Anschluss

Sie betreiben bereits einen 110-kV-Anschluss und möchten Änderungen an Ihrer eigenen Anlage vornehmen (z.B. Erweiterungen, Einspeisungen) oder Sie benötigen eine Anpassung Ihrer Anschlussleistung. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Kontakt

  • Michael Franke

    030 -492 02-86 73

    Montag - Freitag
    9 - 14 Uhr

Technische Anschlussbedingungen

Für Planung, Errichtung, Betrieb und Änderungen von Kundenanlagen (Bezugs- und Erzeugungsanlagen) am 110-kV-Hochspannungsnetz in Berlin gelten die Technischen Anschlussregeln für die Hochspannung (VDE-AR-N 4120*) zusammen mit den ergänzenden, berlinspezifischen Technischen Anforderungen für den Anschluss an das Hochspannungsnetz Berlin.

Für Ihre Anfrage nutzen Sie bitte die entsprechenden Datenblätter aus den Technischen Anforderungen.

Antragsteller für ein Netzanschlussbegehren gemäß der Kraftwerks-Netzanschlussverordnung (KraftNAV) verwenden ebenfalls die Unterlagen unserer Anforderungen für den Anschluss an das Hochspannungsnetz in Berlin.

Hinweis:
Seit Mai 2016 gilt die "VERORDNUNG (EU) 2016/631 DER KOMMISSION vom 14. April 2016 zur Festlegung eines Netzkodex mit Netzanschlussbestimmungen für Stromerzeuger“. Derzeit erfolgt die nationale Umsetzung in den jeweiligen Gremien, z. B. beim VDE-FNN und wir erwarten eine Anpassung der technischen Anschlussregelungen (TAR).1

1 Die VDE-AR-N 4120 ist Teil des VDE-Vorschriftenwerks und kann beim VDE-Verlag erworben werden.

Entgelte für Blindarbeit

Für einen Energiebezug an einer Entnahmestelle in der Hoch- oder Mittelspannungsebene mit einem mittleren Leistungsfaktor ≥ 0,9 induktiv wird keine Blindarbeit berechnet. Übersteigt die Anzahl der in einem Abrechnungszeitraum insgesamt bezogenen induktiven Blindkilowattstunden (kvarh) von Montag bis Freitag während der Zeit von 06.00 Uhr bis 20.00 Uhr 50 % der im gleichen Zeitabschnitt bezogenen Wirkkilowattstunden (Leistungsfaktor < 0,9 induktiv), so wird jede übersteigende induktive Blindkilowattstunde berechnet.