Smart Home - das intelligente Haus der Zukunft

Die Erhöhung der Lebensqualität und die effiziente Energienutzung stehen hier im Mittelpunkt. Die Vernetzung und Fernsteuerung von Geräten bzw. des gesamten Haushalts schaffen für den Kunden mehr Transparenz bei der Energienutzung im Vergleich zur heutigen Zeit und erhöhen in deutlichem Umfang die Energieeffizienz. Intelligente Zähler - sogenannte Smart Meter - sind dabei ein Teil der Schnittstelle zum Stromnetz. Neben der reinen Messung der Energie wird auch die intelligenten Regulierung des Energieverbrauchs möglich.

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Durch den Einsatz eines Smart Meter in Verbindung mit intelligenten Haushaltsgeräten, einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge, Photovoltaikanlagen und kleinen Blockheizkraftwerken kann der Bewohner seinen Energiekonsum selbst gestalten und steuern. Er bestimmt, wieviel Strom er über das Verteilungsnetz bezieht und kann seine Energiebilanz individuell gestalten. Die heute bereits gebräuchlichen Kommunikationsmedien, z.B. Smartphones, und die Entwicklung von benutzerfreundlichen Applikationen unterstützen diesen Wandel.

Der Kunde wird ein Prosumer

Ein Smart Home mit einer dezentralen Erzeugungsanlage, z. B. Photovoltaikanlagen auf dem Dach oder einem Blockheizkraftwerk im Keller, kann mehr Strom produzieren, als durch die eingesetzten Elektrogeräte verbraucht werden. Das Smart Home konsumiert demnach nicht nur Strom, sondern speist den frei verfügbaren Strom in das Stromnetz ein. Der Kunde entwickelt sich vom reinen Konsument der Energie zu einem Prosumer, der selbst Strom erzeugt (Producer) und nutzt (Consumer).

Energie intelligent konsumieren

Ein intelligentes Messsystem misst die Erzeugung und den Verbrauch eines Smart Home in Echtzeit. Neben diesen Daten erhält das Messsystem auch Informationen aus dem Stromnetz, zum Beispiel zur Entwicklung des Strompreises oder zur Netzbelastung. Mit diesen Informationen kann der Energieverbrauch im Haushalt intelligent geregelt und Strom aus dem Netz bezogen werden, wenn es für den Kunden finanziell oder ökologisch sinnvoll ist. Haushaltsgeräte können in Zukunft zu dem Zeitpunkt eingeschaltet werden, wenn der Strompreis besonders günstig ist. Die intelligente Steuerung lohnt sich vor allem bei Geräten mit hohen Betriebskosten, z. B. bei der Erzeugung von Wärme oder bei dem Betrieb von Kühlgeräten. Stromintensive Betriebsphasen zur Erzeugung von Wärme oder Kälte, werden in die Zeiten „verschoben“, in denen die Stromkosten niedriger sind.