Wir versprechen sichere Versorgung rund um die Uhr

Wir betreiben ein sicheres, zuverlässiges und leistungsfähiges Stromverteilungsnetz.

Größter Stromausfall seit fast 20 Jahren

In den Ortsteilen Lichtenrade, Buckow, Mariendorf und Marienfelde waren in der Nacht und am frühen Morgen des 14.03.2017 rund 35.000 Haushalte von einem Stromausfall betroffen. Auch die Straßenbeleuchtung und die Ampeln sind ausgefallen.

Was ist passiert?

Ein Hochspannungskabel (110.000 Volt) zu unserem Umspannwerk zwischen dem Lichtenrader Damm und der Buckower Chaussee ist ausgefallen. Damit hatten die Haushalte, die über dieses Umspannwerk mit Strom versorgt werden, keinen Strom. Der Stromausfall begann um kurz vor drei Uhr in der Nacht und endete um 7.30 Uhr.

Warum hat der Stromausfall so lange gedauert?

Die Dauer der Unterbrechung mit fast fünf Stunden war sehr ungewöhnlich und lag an einer Verkettung von mehreren Umständen.

Normalerweise wird ein Umspannwerk von zwei Seiten mit Strom versorgt. Zum Zeitpunkt des Stromausfalls erfolgten planmäßige Wartungsarbeiten in diesem Umspannwerk und die Stromversorgung des Umspannwerks erfolgte nur über eine Seite. Die zweite Seite war durch die Wartungsarbeiten nicht verfügbar. Solche Wartungsarbeiten müssen regelmäßig durchgeführt werden, damit ein Umspannwerke dauerhaft für die sichere Stromversorgung zur Verfügung steht. Wäre der Defekt in der vorherigen Woche oder nach Abschluss der Wartungsarbeiten aufgetreten, hätte das kaum jemand gemerkt. Fällt eine Seite der Stromversorgung aus, wird innerhalb von ca. zwei Minuten auf die zweite Seite der Stromversorgung umgeschaltet.

Wie häufig kommen solche Stromausfälle vor?

Einen Stromausfall wie am 14.03.2017 im Berliner Süden gab es in den letztem 15 bis 20 Jahren nicht. In einem Stromnetz, dessen Kabel einmal um den Äquator reichen, gibt es immer mal einen Stromausfall. Leitungen für die Stromversorgung, wie auch für die Wasser- oder Gasversorgung, sind für die Ewigkeit gemacht. In der Regel ist die Unterbrechungsdauer bei einem Stromausfall sehr viel kürzer.

Stromnetz Berlin verspricht den Berliner Haushalten, jeden Stromausfall innerhalb von 3 Stunden zu beheben.

Bei dieser Störung hat es zu unserem Bedauern nicht funktioniert.

Für diesen Fall haben wir unser Kundenversprechen und wir zeigen uns kulant.

Jeder betroffene Haushalt, der sich wegen dieses Stromausfalls meldet, bekommt 20 Euro, um die Unannehmlichkeiten symbolisch abzufedern. Uns ist wichtig, unseren Kunden zu zeigen, dass wir uns an unserem hohen Anspruch messen lassen wollen – auch wenn wir ihn mal nicht erfüllen können.

Weitere Informationen zu unserem Kundenversprechen finden Sie unter der Seite Kundenversprechen.

Die Kulanzzahlung von 20 Euro können Sie über dieses Formular beantragen. Wir werden Ihnen zeitnah den Eingang bestätigen und nach einer kurzen Prüfung die Zahlung anweisen.

Benötigen Sie weitergehende Informationen?

Sofern Sie weitergehende Informationen benötigen sprechen Sie bitte unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kundenservice an.

Telefon: 030-492 02-00

Montag - Freitag
8 - 17 Uhr

Kontakt

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    030-492 02-02 94

    Montag - Freitag
    8 - 17 Uhr

Sollte die Unterbrechung der Stromversorgung innerhalb eines zusammenhängenden Zeitraums von drei Stunden nicht beendet sein, leisten wir eine Zahlung von 20 Euro*. Die Zahlung erfolgt pro betroffenen Haushalt und pro Unterbrechung der Stromversorgung aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

Berechtigt sind alle Haushaltskunden im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), die an das Elektrizitätsverteilungsnetz von Stromnetz Berlin angeschlossen sind.

Zeitraum für Gültigkeit des Versprechens

Das Versprechen gilt für alle neuen Vorgänge ab dem 26.09.2011 bis zum 31.12.2017.

1. Warum gibt die Stromnetz Berlin GmbH das Kundenversprechen?

Wir betreiben das größte elektrische Stadtnetz in Deutschland und bieten mit unseren Kundenversprechen unseren Kunden gute und nachvollziehbare Leistungen. Die Erwartung an die sichere und zuverlässige Stromversorgung erfüllen wir bereits heute. Unterbrechungen der Stromversorgung sind selten und meistens auch nur von kurzer Dauer.

2. Wie lautet das Versprechen?

Wir versprechen Ihnen, sollte es zu einer Unterbrechung der Stromversorgung kommen, beheben wir diese innerhalb von drei Stunden.

Sollte die Unterbrechung der Stromversorgung innerhalb eines zusammenhängenden Zeitraums von drei Stunden nicht beendet sein, leisten wir eine Zahlung von 20 Euro. Die Zahlung erfolgt pro betroffenen Haushalt und pro Unterbrechung der Stromversorgung aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

Berechtigt sind alle Haushaltskunden im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes, die an das Elektrizitätsverteilungsnetz der Stromnetz Berlin GmbH angeschlossen sind.

3. Gibt es Ausschlusskriterien und wie lauten diese?

Ja, es gibt mehrere Kriterien, bei deren Zutreffen keine Zahlung erfolgt.

  • Bei angekündigten Unterbrechungen der Anschlussnutzung zur Durchführung betriebsnotwendiger Arbeiten.
  • Soweit und solange der Netzbetreiber an der Ermöglichung der Anschlussnutzung durch höhere Gewalt oder sonstige Umstände, deren Beseitigung ihm im Sinne des § 18 Absatz 1 Satz 2 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aus wirtschaftlichen Gründen nicht zugemutet werden kann, gehindert ist.
  • Bei Handlungen im Sinne der §§ 13 und 14 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zum Erhalt der Systemsicherheit (Vermeidung eines drohenden Netzzusammenbruchs) oder bei einem Versorgungsausfall durch Einwirkung aus dem vorgelagerten Übertragungsnetz.
  • Wenn der Anschlussnehmer oder -nutzer selbst die Unterbrechung der Anschlussnutzung verursacht oder zu vertreten hat.

Aus der Formulierung des Versprechens ergibt sich außerdem:

  • Die Unterbrechung der Stromversorgung muss länger als 3 Stunden gedauert haben.
  • Der Anfragende muss Haushaltskunde im Sinne des § 3 Nummer 22 EnWG sein.

4. Wie schnell soll die Unterbrechung der Stromversorgung behoben sein?

Die Unterbrechung der Stromversorgung soll innerhalb von 3 Stunden behoben sein.

5. Welche Laufzeit hat das Versprechen?

Das Kundenversprechen gilt für alle neuen Vorgänge ab dem 26.09.2011 und bis zum 31.12.2017.

6. Was passiert, wenn die Stromnetz Berlin GmbH das Versprechen nicht einhält?

Wir zahlen bei Nichteinhaltung unseres Versprechens 20 EUR auf Anforderung, sofern die Rahmenbedingungen für die Zahlung eingehalten sind.

7. Erhält man die Zahlung automatisch?

Nein, Sie müssen sich bei uns melden und die Kulanzzahlung anfordern. Die Kulanzzahlung kann von Ihnen telefonisch, über das Formular im Internet oder mittels der Rückantwortkarte unserer Broschüre „Versprochen ist versprochen“ angefordert werden.

zum Anforderungsformular Versorgungssicherheit

8. Wie fordert man die Zahlung an?

Bitte melden Sie uns Ihren Anspruch wegen Nichteinhaltung des Versprechens telefonisch, per Rückantwortkarte der Broschüre „Versprochen ist versprochen“ oder über das Formular im Internet. Wir prüfen Ihre Anfrage und wenn wir unser Versprechen gebrochen haben, überweisen wir die Kulanzzahlung. Bitte geben Sie beim telefonischen Kontakt oder über das Anforderungsformular im Internet Ihre Bankverbindung an.

zum Anforderungsformular Versorgungssicherheit

9. Welche Unterlagen muss ich für die Anforderung der Zahlung einreichen?

Sie müssen uns lediglich Ihren Namen, den Standort, die Zählernummer und den Zeitpunkt der Unterbrechung nennen, aber keine Unterlagen einreichen.

10. Wie schnell erhalte ich eine Rückmeldung auf meine Anforderung der Zahlung?

Ihre Anfrage wird von uns schnellstmöglich beantwortet. In der Regel erhalten Sie innerhalb von einer Woche eine Rückmeldung auf Ihre Anforderung.

11. Für wen gilt das Kundenversprechen?

Das Kundenversprechen zur Versorgungssicherheit gilt für alle Haushaltskunden im Sinne des EnWG, die an unser Niederspannungs-Stromverteilungsnetz angeschlossen sind.

12. Wie hoch ist die Zahlung?

Die Kulanzzahlung beträgt pro betroffenen Haushalt und pro Unterbrechung der Stromversorgung 20 EUR.

13. Auf welchem Weg erhält man die Zahlung?

Nach Anforderung und Prüfung überweisen wir die Kulanzzahlung auf das Bankkonto des Anfragenden.

14. Was ist ein Haushaltskunde im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG)?

Haushaltskunde im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ist ein Letztverbraucher, der Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt oder für den einen Jahresverbrauch von 10.000 Kilowattstunden (kWh) nicht übersteigenden Eigenverbrauch für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke kauft.

Die Beschreibung entspricht der Begriffsbestimmung im § 3 Nummer 22 EnWG.

15. Was bedeutet Anschlussnutzung?

Die Anschlussnutzung ist das Recht zur Nutzung eines Netzanschlusses zur Entnahme von Elektrizität.

Beispiel Mietwohnung

Der Mieter ist der Anschlussnutzer, der Eigentümer des Hauses der Anschlussnehmer.

16. In welchem Verhältnis steht das Kundenversprechen zu anderen Regelungen und Vereinbarungen?

Das Kundenversprechen hat keinen Einfluss auf die Gültigkeit anderer Vereinbarungen und es schränkt keine anderen bestehenden Rechte ein.

17. Gibt die Stromnetz Berlin GmbH noch weitere Kundenversprechen?

Ja, wir versprechen auch den Einbau eines Zählers für Erzeugungsanlagen gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für den schnellen und verlässlichen Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.

Weitere Informationen zu unserem Kundenversprechen zu regenerativer Stromerzeugung


* Das Kundenversprechen gilt nicht:

  • Bei angekündigten Unterbrechungen der Anschlussnutzung zur Durchführung betriebsnotwendiger Arbeiten.
  • Soweit und solange der Netzbetreiber an der Ermöglichung der Anschlussnutzung durch höhere Gewalt oder sonstige Umstände, deren Beseitigung ihm im Sinne des § 18 Absatz 1 Satz 2 des EnWG aus wirtschaftlichen Gründen nicht zugemutet werden kann, gehindert ist.
  • Bei Handlungen im Sinne der §§ 13 und 14 EnWG zum Erhalt der Systemsicherheit (Vermeidung eines drohenden Netzzusammenbruchs) oder bei einem Versorgungsausfall durch Einwirkung aus dem vorgelagerten Übertragungsnetz.
  • Wenn der Anschlussnehmer oder Anschlussnutzer selbst die Unterbrechung der Anschlussnutzung verursacht oder zu vertreten hat.
  • Die Unterbrechung der Anschlussnutzung weniger als 3 Stunden gedauert hat.
  • Der Anfragende kein Haushaltskunde im Sinne des EnWG ist.