Projekte

WindNODE - Experimentierräume für unsere Energiezukunft

Deutschland digitalisiert die Energiewende

Die Bundesregierung hat in ihrem 2015 gestarteten, großangelegten Digitalisierungs-Förderprogramm einen Schwerpunkt auf die Energiewirtschaft gelegt: „Innovative Digitalisierung der Deutschen Wirtschaft“, so der Name des Zukunftsprogramms. Das „Schaufenster intelligente Energien – Digitale Agenda der Energiewende“ (kurz: SINTEG-Projekte) erforscht in fünf Modellregionen, wie eine Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien realisiert werden kann.

WindNODE ist das Projekt in einer der Modellregionen und umfasst Nordostdeutschland beziehungsweise die Regelzone des Übertagungsnetzbetreibers 50Hertz Transmission GmbH. Bereits heute kommen bilanziell rund 49 Prozent des Verbrauchs aus regenerativen Quellen dieser Region. In diesem großflächigen Reallabor erproben wir gemeinsam mit über 50 Partnern aus Wissenschaft und Industrie, wie Strom aus regenerativen Quellen effizient in das Gesamtsystem eingebunden werden kann - unter Beachtung von Standards für Verbraucherschutz- und Datensicherheit. Zudem sollen Fragen des zukünftigen Marktdesigns geklärt und technische Lösungen erprobt werden.

Stromnetz Berlin ist mit sechs zukunftsweisenden Projekten sowie im Lenkungskreis von WindNODE vertreten. Außerdem koordinieren wir das Arbeitspaket „Vernetzter Endkunde, neue Produkte und Dienstleistungen“.

Was bedeutet das für Berlin, was bedeutet das für Sie? Begleiten Sie Frau Schmidt und bekommen Sie einen Einblick in die Zukunft.

Forschungscampus Mobility 2 Grid

Wir bringen Verkehr, Energie und Stadt intelligent zusammen.

Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie zeigen wir auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg, wie Energie- und Verkehrswende in städtischen Räumen für den Menschen gestaltet werden können. Dazu gehört die Entwicklung und der Aufbau eines intelligent gesteuerten Stromnetzes. Ziel der Projektes ist die Erforschung des nachhaltigen und effizienten Zusammenwirkens von regenerativer Energieerzeugung mit Elektro- und Wärmespeichern, Elektrofahrzeugen sowie der Wärme-, Kälte- und Stromversorgung von Gebäuden.

Das Projekt Mobility 2 Grid basiert auf der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“, die im August 2011 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestartet wurde. Im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung werden mit dieser Initiative groß angelegte und langfristige Ansätze der standortgebundenen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt.

Wir sind assoziierter Partner im Forschungscampus Mobility 2 Grid.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite von Mobility 2 Grid.

Forschungsprojekt OptNetzE

Im Mittelpunkt des Förderprojekts OptNetzE steht die Weiterentwicklung netzebenen-übergreifender Kommunikation zur netzdienlichen oder systemdienlichen Bereitstellung von Flexibilitäten. Wir bringen uns als Partner mit Informationen aus der Praxis in die Forschung ein.

Verteilnetze spielen eine besondere Rolle bei der Integration erneuerbarer Energien und bedienen zukünftig eine Vielzahl neuer Kundenanforderungen. Bereits heute nehmen zahlreiche Verteilnetze eine hohe Einspeisung aus Erneuerbaren Erzeugungsanlagen auf, die die Verbrauchslast vor Ort teilweise um ein Vielfaches übersteigt. Schon kurzfristig ergeben sich zusätzliche Anforderungen, zum Beispiel aus dem Markthochlauf der Elektromobilität. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen nimmt die Verantwortung der Verteilnetzbetreiber kontinuierlich zu. Die Energiewende erfordert dabei eine intensive Zusammenarbeit zwischen Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern und stellt neue Anforderungen an den Austausch von Informationen, an Digitalisierung und an Smart Grid Lösungen.

Das Projekt OptNetzE - Optimierung des integrierten Betriebs von Übertragungs- und Verteilnetzen bei zunehmend fluktuierender Erzeugung und flexiblen Lasten – basiert auf der Förderinitiative "Zukunftsfähige Stromnetze" des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).