Lademanagement

Technische Maßnahme für die Steuerung der Ladung von E-Fahrzeugen.

Mittels eines Lademanagements können Flottenbetriebe oder Gemeinschaftsgaragen bzw. -parkplätze die verfügbare Ladeleistung optimal auf alle zu ladenden E-Fahrzeuge verteilen. Somit können nicht nur hohe Investitionskosten für den Ausbau Ihres Netzanschlusses vermieden werden, sondern auch Lastspitzen reduziert bzw. verhindert werden. Entsprechend Ihren Anforderungen kann das Lademanagement in folgenden Arten die Ladeprozesse opimieren.

Statisches Lademanagement

Gleichmäßige Verteilung der verfügbaren Ladeleistung auf alle Ladepunkte.

  Passiv Aktiv
Anschlusskapazität 215 kW
Installierte Leistung (alle Ladepunkte) 233 kW
Ladeleistung Bedarf 211 kW 233 kW
Ladeleistung genutzt 211 kW 215 kW
Reduzierung der Ladeleistung (Wallboxen)   18 kW

Passives Lademanagement

Alle Fahrzeuge können mit maximaler Leistung geladen werden.

Aktives Lademanagement

Die Ladeleistung wird anteilig auf alle Fahrzeuge verteilt.

Dynamisches Lademanagement

Beim dynamischen Laden wird die gesamte Leistung des Objektes betrachtet, also neben den Ladepunkten für die Fahrzeuge auch die Leistung des Gebäudes bzw. der Liegenschaft.

Steigt zum Beispiel der Energiebedarf in dem Gebäude, so wird die verfügbare Ladeleistung für die Fahrzeuge reduziert.

Fahrplanbasiertes Lademanagement

Je nach Einsatzzeit, werden die Fahrzeuge mit voller Leistung geladen.

  • Fahrzeuge an den Ladepunkten mit 150 kW und 50 kW ganztätig mit voller Leistung
  • Fahrzeug A, B und C mit 11 kW Ladeleistung in dem jeweils definierten Zeitfenster.

Während der festgelegten Ladezeiten, ist das Ladung eines Fahrzeugs an den anderen Ladepunkten nicht möglich.

Die Ladezeiten sind je Ladepunkt flexibel konfigurierbar.