26.09.2013

65-Tonnen-Transformator verstärkt das Umspannwerk Britz

Ein 65 Tonnen schwerer Transformator für das neue Umspannwerk in Berlin-Britz ist gestern Nachmittag mit Hilfe eines Krans in das Gebäude am Buckower Damm eingehoben worden. Er ist einer von drei Transformatoren, die künftig dafür sorgen, dass 25.000 Haushalts- und 1.400 Gewerbekunden im Süden Berlins noch sicherer mit Strom versorgt werden. Die beiden anderen baugleichen Transformatoren werden Anfang Oktober im Gebäude aufgestellt.

Die Aufgabe der Transformatoren besteht darin, Strom von der Spannungsebene 110 Kilovolt auf die Spannungsebene 10 Kilovolt "herunterzuspannen". Der Einbau der rund 350.000 Euro teuren Technik ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Inbetriebnahme des neuen Umspannwerkes im Oktober 2014. Nächster Meilenstein ist der Anschluss der Transformatoren an die Hoch- und Mittelspannungsschaltanlage.

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Auch für das neue Umspannwerk in Berlin-Köpenick in der Landjägerstraße werden im Oktober 2013 die ersten beiden von insgesamt drei Transformatoren geliefert. Sie werden über eine Rampe in das Gebäude eingebracht.

Die moderne Schalt- und Steuertechnik der Umspannwerke trägt zur Verringerung des Risikos von Stromausfällen im Berliner Süden bei. Und sie sorgt für die schnelle Wiederversorgung im Störungsfall, denn die Anlagen werden von der Leitwarte des Berliner Stromverteilnetzes ferngesteuert.

Die Neubauten in Britz und Köpenick sind zwei der Infrastrukturprojekte, die der Berliner Stromnetzbetreiber aktuell umsetzt: Dazu gehören auch die Verstärkung des Netzes in Charlottenburg am Mierendorffplatz sowie die kontinuierliche Automatisierung des Mittelspannungsnetzes. Für Ausbau und Erhalt des Verteilnetzes der Hauptstadt gibt die Stromnetz Berlin GmbH im Jahr 2013 rund 280 Mio Euro aus.