11.10.2013

Berliner Stromnetz wird mit 100-prozentiger Effizienz und weiter verbesserter Versorgungszuverlässigkeit betrieben

Besser geht es nicht:

Das Berliner Stromnetz wird mit 100-prozentiger Effizienz und weiter verbesserter Versorgungszuverlässigkeit betrieben.

Im fünfjährlichen bundesweiten Effizienzvergleich der Bundesnetzagentur für deutsche Stromnetze erreicht das Berliner Netz den maximalmöglichen Wert von 100 Prozent. „Das ist eine hervorragende Nachricht für alle Berlinerinnen und Berliner. Sie zeigt, dass die Kosten für den Betrieb des Hauptstadtnetzes und der Nutzen daraus im bestmöglichen Verhältnis stehen. Effizienter geht’s nicht“, so Dr. Helmar Rendez, Geschäftsführer der Stromnetz Berlin GmbH, dem Betreiber des Berliner Stromverteilungsnetzes.

Die Bundesnetzagentur hat auf der Basis der Daten des Jahres 2011 die technische und wirtschaftliche Effizienz der deutschen Verteilungsnetzbetreiber ermittelt und verglichen. Demnach gehört die Stromnetz Berlin GmbH zu den effizientesten Netzbetreibern Deutschlands. Für den Vergleich ausschlaggebend sind die Kosten der Netzbetreiber im Verhältnis u. a. zur Größe ihres Netzgebietes, der Anzahl der Netzkunden und dem technischen Anlagenbestand. Die Berliner verfügen damit über eines der Netze mit dem deutschlandweit besten Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Auch das Ergebnis der durch die Bundesnetzagentur durchgeführten Qualitätsregulierung liegt vor. Darin zeigt sich eine Verbesserung der ohnehin bereits guten Versorgungszuverlässigkeit der Stadt Berlin. Diese konnte durch Investitionen in qualitätsverbessernde Maßnahmen wie der Automatisierung der Mittelspannungsebene und Programmen für den vorausschauenden Ersatz von potenziell störungsanfälligeren Kabelstrecken erreicht werden. Die durchschnittliche Stromausfallzeit pro Haushalt pro Jahr beträgt in Berlin nur zwölf Minuten und soll in den kommenden Jahren schrittweise auf unter 10 Minuten gesenkt werden. Im Bundesdurchschnitt sind es 15 Minuten.

Anfang Oktober wurde der Berliner Netzbetreiber von der Bundesnetzagentur über die Ergebnisse des Effizienzvergleichs und der Qualitätsregulierung informiert, damit diese in den am 15. Oktober zu veröffentlichenden vorläufigen Netzentgelten berücksichtigt werden können.