Modernisieren, ausbauen und die Zukunft Berlins mitgestalten

04.03.2021

Stromnetz Berlin plant für 2021 mit Investitionen von 234 Millionen Euro

Stromnetz Berlin plant für 2021 mit Investitionen von 234 Millionen Euro

Die Stromnetz Berlin GmbH setzt ihre Investitionstätigkeit auf hohem Niveau fort. Nachdem in den letzten sechs Jahren bereits mehr als eine Milliarde Euro in das größte Verteilnetz Deutschlands investiert wurden, plant das Unternehmen auch für 2021 mit Investitionen in Höhe von 234 Millionen € (nach 197 Mio. € in 2020). Dabei liegt der Fokus des Netzbetreibers weiterhin auf den Kernpunkten Versorgungssicherheit, Kundenorientierung und Unterstützung der Stadt auf ihrem Weg zur Klimaneutralität.

Im Einzelnen verteilen sich die Investitionen in drei wesentliche Bereiche: Etwa die Hälfte des Geldes (112 Mio. €) fließt in den „Erhalt und die Modernisierung“ des Berliner Verteilnetzes,  rund ein Drittel der Gesamtsumme mit etwa 80 Mio. € in die Herausforderungen, die sich aus der verändernden und weiter entwickelnden Stadt Berlin („Stadtentwicklung“) ergeben und 42 Mio. € sind für den Bereich „Digitalisierung“ vorgesehen.

„Wir gehören bereits seit Längerem zu den größten Investoren in der Spree-Metropole und werden auch auf lange Sicht hier sehr dynamisch agieren. Für die kommenden fünf Jahre (2021-2025) plant Stromnetz Berlin mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Milliarden Euro für Modernisierung, Ausbau und Zukunftsfähigkeit des Netzes. Im Zusammenspiel mit den anderen Infrastrukturunternehmen wollen wir so die Entwicklung und die Attraktivität der Stadt aktiv mitgestalten,“ so Thomas Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stromnetz Berlin GmbH, beim heutigen Jahrespressegespräch.

Besonders ereignisreiches Jahr 2021 für Stromnetz Berlin

Zu den weiteren Schwerpunkten des Unternehmens für das laufende Jahr zählt der Stromnetz Berlin-Geschäftsführer unter anderem weitere Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität, insbesondere mit der dafür notwendigen Netzintegration der Ladeinfrastruktur, den Smart Meter Rollout, die Fortsetzung der Arbeiten an einem neuen Betriebsführungskonzept für die Digitalisierung in der Niederspannung, weitere Aktivitäten zur Automatisierung von Mittelspannungsstationen sowie Planung, Bau und Inbetriebnahme neuer Umspannwerke und Netzknoten.

Unterm Strich zielen alle Vorhaben des Unternehmens darauf ab, die Stadt auf ihrem Weg zur Klimaneutralität und somit bei der weiteren Elektrifizierung, zum Beispiel des Verkehrssektors, zu unterstützen – ganz gleich, in wessen Eigentum sich das Berliner Stromnetz befindet. Berlin will ein attraktiver Ort für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie für seine Gäste und Bewohner bleiben. Dies erfordert ein modernes und leistungsfähiges Stromnetz. Daran arbeiten die rund 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens jeden Tag, so Schäfer weiter.