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Spatenstich für neues Werk an der Karl-Marx-Straße

Stromnetz Berlin investiert 78 Millionen Euro in Stärkung des Netzes in Neukölln

26.03.2026 

An der Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln gibt es seit den 1970er-Jahren ein großes Werk für die Stromversorgung im Bezirk. Seitdem hat der Standort alle technischen Neuerungen im Netz erlebt, wurde dafür mehrfach umgebaut. Jetzt baut Stromnetz Berlin am Standort bei laufendem Betrieb ein neues Werk als Ersatzneubau für die bestehende Anlage. Am 26. März war erster Spatenstich für das Projekt, das bis 2031 in Betrieb sein soll und zehntausende Haushalte und Gewerbekunden im Bezirk mit Strom versorgen wird. Der Spezialtiefbau hat bereits begonnen. 

Dr. Stefan Rolauffs, Leiter Netzentwicklung bei Stromnetz Berlin, sagte bei der Grundsteinlegung: „Stromnetz Berlin ist Teil der Berliner Gesellschaft und wir wollen unsere vielen traditionsreichen Standorte in der Stadt weiter fit für die Zukunft machen. In Neukölln investieren wir dafür 78 Millionen Euro in einen neuen Netzknoten und setzen dabei auf innovative und umweltschonende Technik. Der neue Netzknoten bringt uns dem Ziel ein Stück näher, unser Verteilungsnetz für den wachsenden Strombedarf in Berlin auszubauen.“ 

Neuköllns Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, Jochen Biedermann, betonte: „Das Bezirksamt Neukölln arbeitet mit der Stromnetz Berlin auf mehreren Ebenen eng zusammen: Einerseits natürlich im Tagesgeschäft, wenn es um Ausbau und Erneuerung der Leitungsinfrastruktur geht, andererseits aber auch um solche Großprojekte zu ermöglichen, die unbedingt notwendig sind, um unsere kritische Infrastruktur zu stärken." 

Auf dem Areal gab es bis Anfang der 1950er Jahre eine Fabrik für Omnibusse und Straßenbahnen. Später wurde mehrfach gebaut und wieder umgebaut. Deshalb wird Stromnetz Berlin den Boden erkunden und auch alte Fundamente entfernen. Herausfordernd beim Bau ist zudem die Nähe zum Tunnel der U-Bahnlinie U7. Hier ist Stromnetz Berlin mit der BVG im engen Austausch, um Schäden zu vermeiden. 

Das Gebäude erhält eine Klinkerfassade. Zur optischen Gliederung werden die Treppenhäuser mit dunklem Klinker von den helleren Fassadenflächen abgesetzt. Ab 2027 startet der Hochbau. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird etwa ein Drittel des Gebäude-Ensembles erhalten und dauerhaft weiter genutzt. Zudem baut Stromnetz Berlin anstelle alter Garagen eine Rigole, um das Regenwasser vor Ort kontrolliert versickern zu lassen. Das neue Werk wird zudem teilweise begrünt und erhält eine Solaranlage.

Bis Ende 2027 entsteht der Rohbau. Ab 2028 soll die Fassade errichtet werden und der Innenausbau starten. Ein Jahr später beginnt der Einbau der Anlagentechnik. Nach der Inbetriebnahme Ende 2031 und anschließender Überschaltung aller Kabelverbindungen vom Altwerk bis Ende 2033, wird die alte Anlagentechnik nach und nach demontiert. 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Website.