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Wie können sich Haushalte vor Stromausfällen schützen? 

Hausinstallation, PV, Batteriespeicher – Hauseigentümer*innen und Mieter*innen haben verschiedene Möglichkeiten, sich auf eine Versorgungsunterbrechung vorzubereiten. 

Denn auch wenn Unterbrechungen in der Versorgung in der Regel kurz sind, können sie im Einzelfall auch mal länger andauern.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Bitte beachten:

Änderungen an der Hausinstallation sollten niemals allein vorgenommen werden, sondern ausschließlich durch ein qualifiziertes Elektroinstallationsunternehmen.

Suchen Sie ein Elektroinstallationsunternehmen?

Nutzen Sie bitte die Suchfunktion in unserem Installateur­-Service-Portal.

Optimierung an der Hausinstallation

Als Eigentümer*in können Sie die Elektroinstallation in Ihrer Immobilie durch eine Fachfirma  anpassen lassen, so dass Sie während eines Stromausfalls zumindest für eine gewisse Zeit versorgt bleiben. 

Wenn Sie die Geräte in Ihrem Haushalt, die Sie wirklich dringend brauchen, an eine Phase anschließen lassen: das elektrische Licht, den Kühlschrank, die Rollläden oder den WLAN-Router.

Hinweis zur Ersatzstromversorgung

Steht nur eine einphasige Ersatzstromversorgung zur Verfügung, sind die wichtigsten Verbraucher in Ihrem Haushalt versorgt, und Sie müssen Ihr Haus nicht dauerhaft verlassen.

Hinweis zu Bestands- und Neubau

In einem Bestandsgebäude ist dieser Umbau aufwendig und kostenintensiv. Bei Neubauten oder einer anstehenden Modernisierung lassen sich diese Empfehlungen gut umsetzen.

Alles, was Sie dazu wissen müssen, erfahren Sie in diesem kurzen Video:

Inselbetrieb mit PV-Anlage oder Notstrom

Wenn Sie als Mieter*in oder Eigentürmer*in Ihre PV-Anlage mit einem Batteriespeicher mit inselfähigem Wechselrichter kombinieren, haben Sie eine eigene Notstromversorgung, an die Sie die wichtigsten Geräte in Ihrem Haushalt anschließen können.  

Die Alternative ist ein Notstromaggregat, das mit Benzin oder Diesel betrieben wird. 

Bitte beachten:

Bei beiden Modellen muss Ihre Hausinstallation vorbereitet sein. Die Versorgung aus dem öffentlichen Netz und die Notstromversorgung dürfen niemals gleichzeitig aktiv sein. Das erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und Umsetzung.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Video:

Balkonkraftwerk - eine Möglichkeit für Mieter*innen

Auch in einer Mietwohnung können Sie aktiv und mit relativ geringem Aufwand für einen Stromausfall vorsorgen.

Haben Sie die Möglichkeit ein Balkonkraftwerk zu installieren? Wenn Sie das mit einem Batteriespeicher mit eingebauter Steckdose kombinieren, haben Sie zumindest für kurze Zeit eigenen Strom, um beispielsweise Ihr Mobiltelefon aufzuladen. 

Bitte beachten:

Als Mieter*in haben Sie im Vergleich zu einer Hauseigentümer*in nur eingeschränkte Möglichkeiten.

Die Anpassung der Elektroinstallation in Ihrer Wohnung muss durch Ihre Vermieterin bzw. Ihren Vermieter veranlasst und durch eine Elektroinstallationsfirma durchgeführt werden.

Sie wollen sich noch besser vorbereiten?

Damit Sie auch bei einem länger anhaltenden Stromausfall für einige Zeit in Ihrer Wohnung bleiben können, stellen öffentliche Stellen weiteres Informationsmaterial zur Verfügung.

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Hier finden Sie Checklisten und nützliche Tipps und Tricks, wie Sie sich ohne großen Aufwand auf einen Ernstfall vorbereiten können.

Bevölkerungsschutz
im Land Berlin

Hier finden sie Informationen über aktuelle Notsituationen, Sammelorte und Anlaufstellen sowie ggf. die Position von Notunterkünften und Notrufnummern.